Willkommen bei der Selbstbeurteilung betreffend Schutzmassnahmen für FIFA-Mitgliedsverbände.
Mit diesem Instrument können die Mitgliedsverbände (MV) ermitteln, wo sie hinsichtlich Schutzmassnahmen stehen und was die nächsten Prioritäten sind. Es schafft einen Rahmen, damit die MV prüfen können, wie sie Kinder (und Erwachsene) im Fussball gemäss Art. 8 Abs. 1 lit. t des Reglements für das FIFA-Forward-Programm vor einer Gefährdung schützen und bei einem Verdacht oder Vorfall angemessen reagieren können. Gemäss besagtem Reglement sind die MV und Konföderationen verpflichtet, Kinder und Minderjährige mit entsprechenden Massnahmen vor möglichem Missbrauch zu schützen und ihr Wohlergehen im Fussball zu fördern. Art. 23 Abs. 3 und 4 des FIFA-Ethikreglements (Ausgabe 2019) verbietet zudem jede Form physischen oder psychischen Missbrauchs, jede Form von Belästigung und alle anderen feindseligen Handlungen, die die Isolation oder Ächtung einer Person bezwecken oder eine Person in ihrer Würde verletzen. Verboten sind insbesondere Drohungen, Vorteilsversprechen, Nötigung, alle Formen sexuellen Missbrauchs, Belästigung und Ausbeutung.
Bei der Selbstbeurteilung sind die folgenden Punkte zu beachten:
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Schutzmassnahmen umfassen die verschiedenen proaktiven Schritte, die die MV ergreifen können, um das Wohlergehen aller Kinder (und Erwachsenen) im Fussball zu fördern und sie vor Schaden zu schützen, und beinhalten folglich die Prävention von Misshandlungen – d. h. von körperlichem, sexuellem und emotionalem Missbrauch sowie Vernachlässigung.
• Selbst bei griffigen Präventionsmassnahmen sind Zweifels- und Verdachtsfälle nicht auszuschliessen. Der (Kinder-)Schutz ist ein wichtiger Bestandteil der Schutzmassnahmen und umfasst die Vorkehrungen, die bei einem spezifischen Misshandlungsverdacht oder -vorfall oder einer spezifischen Gefährdung eines Kindes (oder Erwachsenen) ergriffen werden.
• Es ist nicht schlimm, wenn Sie Fragen mit Nein beantworten müssen. Entscheidend ist, dass Sie etwas dagegen unternehmen.
• Je ehrlicher Sie antworten, desto mehr kann Ihr Verband erreichen.
• Sie müssen sich bewusst werden, wo Sie beim Kinder- und Erwachsenenschutz stehen, wie Sie weiter vorgehen und wie Sie für Ihren Verband ein nachhaltiges Schutzsystem entwickeln.
• Speichern Sie Ihre Resultate, um die Fortschritte regelmässig zu überprüfen.
Lesen Sie bitte jede Frage sorgfältig durch, ehe Sie eine der drei möglichen Antworten auswählen:
A: ja
B: teilweise
C: nein